Verschiebung der Energiebilanz mit neuem Betriebskostenmodell für Kompressoren

Mit dem weltweiten Anstieg der Strompreise sind die Energiekosten für Druckluft auf bis zu 91 Prozent der Gesamtbetriebskosten gestiegen, und die Betreiber müssen dringend die Effizienz ihres Systems überprüfen, so Graham Read, Produktmanager für Industriekompressoren in Europa bei CompAir.

Seit vielen Jahren verwendet die Branche eine Formel zur Berechnung der Betriebskosten von Druckluftanlagen, die sich aus 10 Prozent Investitions- und Installationskosten, etwa 8 Prozent Wartungskosten und 82 Prozent Energiekosten zusammensetzt.

Diese Aufschlüsselung hat vielen Kunden gute Dienste geleistet und sie in die Lage versetzt, fundierte Entscheidungen zur Senkung der Betriebskosten zu treffen. Dies gilt insbesondere, wenn man die Investitionskosten und die potenzielle Amortisation der Investition in eine energieeffiziente Maschine berücksichtigt. 

 

Diagramm der Betriebskosten

Wie Graham erklärt, müssen die Kunden jetzt jedoch die Art und Weise, wie sie ihre Energiekosten für Druckluft einschätzen, neu bewerten:

"Die Gesamtbetriebskosten für einen 160-kW-Kompressor haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Vereinfacht ausgedrückt: Von 100.000 Euro, die bisher für Druckluft ausgegeben wurden, entfielen rund 82.000 Euro auf die Energiekosten. Inzwischen sind es 91.000 Euro - und die Energiekosten haben sich allein in den letzten zwei Jahren verdoppelt.

die gute Nachricht ist, dass es zahlreiche leistungsstarke, energieeffiziente Kompressoren auf dem Markt gibt, die dazu beitragen können, die Abhängigkeit eines Standorts von Elektrizität erheblich zu reduzieren, wie zum Beispiel unsere neue L160e-250e-Reihe".

Die neue L160e - 160-250 kW FourCore-Kompressorreihe

Die neuen FourCore-Kompressoren der Baureihen L160e, 200e und 250e kW kombinieren klassenbeste Drucklufteffizienz mit geringem Platzbedarf.

Die FourCore-Baureihe bietet alle Möglichkeiten eines ölgeschmierten zweistufigen Kompressors, benötigt aber nur die Stellfläche eines einstufigen Geräts. Diese kompakte, zweistufige Verdichterstufe verwendet vier statt drei Zahnräder, um eine flexible Einstellung der Rotordrehzahl sowohl bei niedrigem als auch bei hohem Druck sowie die bestmögliche Leistung bei unterschiedlichen Förderdrücken und Wellendrehzahlen zu gewährleisten.

Im Vergleich zu früheren einstufigen Kompressoren in dieser Größenordnung von CompAir sind die neuen Modelle bis zu 8 Prozent effizienter und bieten eine erstklassige ölgeschmierte Lösung, mit der sich die Energiekosten erheblich senken lassen.

Im Vergleich zu einer einstufigen 160-kW-Maschine, die mit 7,5 bar arbeitet, kann die neue Technologie bis zu 12.000 Euro pro Jahr einsparen, was eine Amortisation in nur einem Jahr ermöglicht. Dies führt zu Kosteneinsparungen in der Größenordnung von 18-22.000 Euro im Vergleich zu einer einstufigen 250-kW-Maschine und einer Amortisationszeit von deutlich unter zwölf Monaten in vielen Fällen.

Darüber hinaus wird für die neue Baureihe optional eine integrierte Wärmerückgewinnung angeboten. Durch die Wiederverwendung der von einem Kompressor erzeugten Wärme, die andernfalls an die Atmosphäre verloren ginge, können Unternehmen diese Energie zur Warmwasserbereitung, zur Raumheizung oder für Anwendungsprozesse in anderen Bereichen der Anlage wiederverwenden. 

Ausgehend von einem 160-kW-Kompressor, der 6.000 Stunden pro Jahr läuft, besteht das Potenzial, mehr als 145 kW Energie pro Stunde einzusparen, was eine Amortisation in nur vier Monaten ermöglicht.

Graham fährt fort:
"Auch wenn nicht jeder Standort über das nötige Kapital verfügt, um in einen neuen energieeffizienten Kompressor zu investieren, so lassen sich doch erhebliche Einsparungen erzielen, wenn man den Ansatz 'Messen, verwalten und verbessern' verfolgt.

"CompAir bietet einen Luftbewertungsdienst an, der alle Aspekte der Leistung eines Druckluftsystems untersucht, einschließlich Leistungs- und Durchflussdaten, Druckmessungen, Lecksuche und Wärmerückgewinnung, um nur einige zu nennen.

"Mit Hilfe der Datenaufzeichnung werden präzise Messungen vorgenommen, die einen umfassenden Überblick über die Energieleistung geben. Es können dann Vorschläge für mögliche Nachrüstungen oder Investitionen gemacht werden, bis hin zu einfachen Optimierungen und kostengünstigen Maßnahmen, wie z. B. die Beseitigung von Leckagen, die Reduzierung des Drucks und das Abschalten von Kompressoren, wenn sie nicht in Betrieb sind.

"Die Branche ist zunehmend besorgt über den erheblichen Anstieg der Strompreise, und viele Kunden sprechen mit uns darüber, wie sie ihre Druckluftanlage zukunftssicher machen können, um weitere Preissteigerungen abzufedern. Wenn man versteht, wie sich das Gleichgewicht der Betriebskosten verschoben hat, und einen systembasierten Ansatz verfolgt, können die Kunden eine schnelle Amortisierung ihrer Investitionen erreichen.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.compair.com/de-de/sustainable-compressed-air

 
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