CompAir Druckluftfilter sind in verschiedenen Filterklassen erhältlich. Die passende Filterklasse richtet sich nach den vorhandenen Verunreinigungen und der für die jeweilige Anwendung erforderlichen Druckluftqualität.
- Typ B : Allgemeiner Schutz: Entfernt Partikel bis zu einer Größe von 1 Mikrometer, einschließlich Wasser- und Ölaerosolen.
- Typ C : Hocheffiziente Öl- und Staubfiltration: Entfernt Partikel bis zu einer Größe von 0,01 Mikrometern, einschließlich Wasser- und Ölaerosolen.
- Typ D : Entfernung von Öl- und Kohlenwasserstoffgerüchen: Sorgt für einen maximalen Restölgehalt von weniger als 0,003 mg/m³.
- Typ E : Allgemeine Staubfiltration: Entfernt Staubpartikel bis zu einer Größe von 1 Mikrometer.
Innovative Filtertechnologien ermöglichen eine hohe Filtrationsleistung bei einem dauerhaft niedrigen Differenzdruck. Dadurch eignen sich die Filter für Anwendungen, die eine hohe Druckluftqualität bei möglichst niedrigen Energiekosten erfordern. Das CompAir-Filtersortiment liefert saubere Druckluft gemäß ISO 8573-1:2010 und wurde von einer unabhängigen Stelle nach ISO 12500-1 geprüft.
Welche Druckluftqualität nach ISO 8573-1 benötigen Sie?
Die erforderliche Druckluftqualität hängt von der Anwendung und der Empfindlichkeit des Produktionsprozesses ab. ISO 8573-1 definiert Reinheitsklassen für Partikel, Wasser und Öl in Druckluftsystemen. Je niedriger die Klassennummer, desto strenger sind die Anforderungen an die Druckluftreinheit.
Bei der Auswahl eines Druckluftfilters sollten daher die erforderliche Reinheitsklasse, die vorhandenen Verunreinigungen und die Position des Filters im Druckluftsystem berücksichtigt werden. Anwendungen mit direktem Produktkontakt oder besonders empfindlichen Produktionsprozessen können eine höhere Druckluftqualität und mehrere Filtrationsstufen erfordern.
Welcher Druckluftfilter ist für die jeweilige Reinheitsklasse erforderlich?
Die benötigte Filterkombination richtet sich nach der gewünschten Reinheitsklasse und der Qualität der eintretenden Druckluft. In vielen Anlagen werden mehrere Aufbereitungsstufen kombiniert, beispielsweise ein Wasserabscheider, ein Vorfilter, ein Hocheffizienzfilter und bei Bedarf ein Aktivkohlefilter.
Die endgültige Filterauswahl sollte auf Grundlage des Volumenstroms, des Betriebsdrucks, der vorhandenen Verunreinigungen und der erforderlichen Druckluftqualität erfolgen.